Das Geheimnis der kleinen Geburtstage.

Im Lebensabschnitt der Kinderaufzucht begegnen einem früher oder später Sätze, die unumstößlich und heilig sind.

Holy rules:

„Zum Kindergeburtstag werden so viele Kinder eingeladen wie alt du bist.“

Ganz großer Quatsch. Das mag beim einjährigen Wiegenfest ja noch ein guter Plan sein, aber dann ?

Nach unserem letztjährigen Geburtstags-Desaster habe ich den Werdegang der Katastrophe analysiert und Strategien für die Zukunft entworfen:

Strategie 1:

Am Geburtstag des großen Riesensohnes sind wir nicht zu Hause.

Strategie 2:

Lade niemals Kinder ein, die verschiedenen Gruppierungen angehören und/oder sich lange nicht gesehen haben. Cliquen

Strategie 3:

Lade nie Kinder ein, die sauren Hering zum Mittag gegessen haben.

Strategie 4:

Lade nur Kinder von Eltern ein, die Abweichungen vom Verhaltensprotokoll der feiernden Kinder tolerieren und dann wohlwollend vergessen.

Statt einer großen Party feiern wir nun kleine Geburtstage.

Mit Robin in der Eifel … (Fotoapparat zuhause)

P1060564

Mit Merle und Mareike auf dem Spielplatz …

Mit Florian am heimischen Bach …

 

 

Und den Rest laden wir auch noch ein. Und klar, gibt es jedes Mal einen Kuchen ;O).

 

Dem großen Riesensohn gefällt es, wir sind entspannt und da wir die kleinen Geburtstage vor dem „richtigen“ feiern, haben wir auch gutes Wetter.

Fazit: Glaube nicht alles, was Elternratgeber schreiben.

 

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5 Antworten zu “Das Geheimnis der kleinen Geburtstage.

  1. Huh? Ich hatte wohl doch zuwenig Schlaf… Teilst du die potentiellen Gäste quasi auf? Ist zwar mehr Kuchenbackarbeit, aber je nu, ich stell es mir trotzdem wesentlich entspannter vor, als ne Bande von 4-10 Kindern stundenlang bei Laune zu halten resp. zu bespaßen 😀

    • Ja, ich teile sie auf. Zum Beispiel der Freund aus dem Kindergarten, der jetzt aber in einer anderen Schule ist, der Freund aus Babytagen, der in einem anderen Stadtteil wohnt, und bei den Zwillingen teile ich sowieso auf, sonst werde ich ja wahnsinnig. Es ist erstaunlich, wie wenig Interaktion kleine Kindergruppen brauchen. Kuchen ist Pflicht, da muss ich halt durch. Ansonsten gab es Seifenblasenpistolen, Bartaufkleber, giftige Süßigkeiten wie Lippenstifte oder knallbuntes Kaugummi (all das, was es sonst nicht gibt 😉 ), Frisbees und mit ein paar Kindern waren wir auch im Schwimmbad. Mit genügend Aufsichtspersonal. Den Kindern habe ich das Konzept mit „Dann gibt es jedes Mal Kuchen“ erklärt, und sie finden das auch gut.

      • *lach* mit der Begründung würde ich zumindest die Große auch kriegen 😉
        Bei den Zwillis ist die Regel ja sowieso doof: Wenn jedes Kind zum 3. Geburtstag je 3 Kinder einladen darf, sind es 6 Gastkinder plus 3 eigene. Wie will man das händeln? Geht gar nicht. Und nur 3 für beide zusammen wäre auch unfair… Da finde ich deine Lösung sehr elegant (und schonend fürs mütterliche Nervenkostüm 😉 )

      • Eben. Das ist Stress pur, und ich glaube, auch für die Kinder. Die Zwillinge durften zum Schwimmbadgeburtstag jeweils zwei Kinder einladen. Und nach den Ferien laden wir dann die anderen ein. 🙂

  2. Pingback: Es urlaubet sehr » zwillingswelten - doppelgemoppelt·

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