Das Streptokkoken-Schiff

oder: Beschäftigungstherapie für einen ziemlich gesunden Kranken.

Die Hoffnung trug uns. Am Donnerstag Nachmittag ging es Mr. Streptokkoke  so gut, dass ich gedachte, ihn am Freitag in die Schule zu schicken. Das war vor dem erneuten nächtlichen Schmerzanfall, der uns zum Kinderarzt katapultierte.

An eben jenem Freitag sollten die Kinder der ersten Klasse ihre selbst gebauten Flöße schwimmen lassen. Also bauten wir, was die gesunden Kinder schon am Vormittag getan hatten, ein Floß.

In Unwissenheit des schulischen Bauplanes sammelten wir zusammen, was sich gerade so im Bastelschrank versteckte, und ließen uns im sonnigen Hof nieder.

Was wir benutzten: Stöcke, Korkplatten, Perlen (vom Flohmarkt), kleine Nägel, einen Hammer, Bast und Paketschnur und Fantasie. Es ist gar nicht so einfach, etwas zu bauen, ohne vorher genau zu überlegen, wie das Endergebnis aussehen soll. Und es macht Spaß, wenn man dann so im Flow ist.

Und so ging das: Stöcke auswählen, Korkplatte darauf festnageln (prima für Hammer begeisterte Jungs!), Perlen festnageln, eine Reling bauen, ein Segel aus einem alten Seidentuch, das Ganze mit Paketschnur und Bast stabilisieren, einen Unterwasser-Laser befestigen (große orangefarbene Perle), eine Kanone befestigen (Plastikteil vom Smartie-Eis), mit Kanonen füllen (schwarze Perlen), ein Rettungsboot mit Piratenfahne bauen.

Sieht cool aus und wird demnächst zu Wasser gelassen.

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