Warum ich mir keine festen Arbeitszeiten vorstellen kann.

Revue der letzten Wochen:

Montag, 27. Januar (noch vier Tage bis zu meinem Workshop): Zwillinge krank, Riesensohn kotzt.

Dienstag, 28. Januar: nur noch ein Zwilling krank.

Mittwoch, 29. Januar: 8 Uhr 15: Wir müssen zur Sprechschule. Ich spiele mit Sohn, weil seine Logopädin auf einer Beerdigung weilt.

Sonntag, 10. Februar: Der Finger bricht, wir verbringen einen lauschigen Nachmittag bei Kinderärzten, Chirurgen und der netten Röntgenschwester.

Montag, 10. Februar: Melek bleibt zu Hause, weil wir noch zum Unfallchirurgen müssen, der Finger ist gebrochen.

Dienstag, 11. Februar: Melek liegt immer noch mit Coolpad und pochendem Finger auf dem Sofa, und ja, ich kann nicht arbeiten, wenn mir ein Dauerquassler die Welt erklärt.

Mittwoch, 12. Februar: Der Mann ist auf Dienstreise, ich verschlafe, das Fahrrad-Akku gibt auf, aber wir schaffen es noch zur Logopädie um 8 Uhr 15. Weil das Fahrrad unmöglich den Berg hinaufkommt, laufen wir. Ankunft Zuhause: Zehn Uhr. Um 11 Uhr muss ich wieder los, wir haben noch einen Arzttermin um 12 Uhr, und Mittwoch nachmittags gibt’s keine Sprechstunde.

Donnerstag, 13. Februar: Maxe bleibt krank daheim.

Freitag, 14. Februar: Fingerbad beim Chirurgen, es ist 12.20 Uhr, am Freitag nachmittag arbeiten keine Chirurgen.

Sonntag, 16. Februar: Sohn bleibt krank daheim, während Väterchen mit den übrigen Kindern die Gegend unsicher macht.

Montag, 17. Februar: Ich bin so k.o., dass ich den Vormittag auf dem Sofa verbringe.

Dienstag, 18. Februar: Ich sitze am Schreibtisch und will ENDLICH einen Text fertig schreiben, als die Schule anruft. Melek klage über Bauchweh und ob ?

Ich hole Melek ab.

Mittwoch, 19. Februar:  Wir torkeln in die Logopädie (8 Uhr 15), danach Krach mit Nachbarin und Ausheulen bei Liebe Freundin.

Heute, Donnerstag, 20. Februar: Die Schule ruft an, Melek klage über Bauchschmerzen und ob ?

Ich hole den schwerkranken Melek ab, der mit seinen Freunden eine Sandschlacht zwischen den Schulhof-Kiefern veranstaltet. Die OGS-Frau teilt mir mit, dass er noch kein Mittag gegessen habe, weil ihm so übel war. Melek klagt auf dem Weg zum Schulranzenabholen über Hunger. Ob wir in der Stadt sowas essen können, was es heute in der OGS zu essen gab? Die OGS-Leiterin gibt uns in der Schul-Aula zu essen. Melek isst drei Teller Kartoffelschnitze. Ich bekomme auch etwas 🙂 .

Jetzt um 17 Uhr muss ich los zu einem beruflichen Termin. Der Ehemann ist unterwegs, unser Babysitter hat eine Ohrenentzündung. Ich werde mich jetzt umziehen, den Kindern einen Film anstellen und den Babysitter als Pseudo-Aufpasser in komatösem Zustand auf unser Sofa betten.

Was soll ich sonst machen?

Der Fernseher ist der beste Freund einer Mutter.

 

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